Fahrzeugspezifische Vorbereitung
Bevor die eigentliche Montage beginnt, muss das Basisfahrzeug fachgerecht vorbereitet und geprüft werden. Diese Seite fasst zusammen, worauf am Fahrzeug selbst zu achten ist – unabhängig vom konkreten Einrichtungssystem. Verbindliche Werte (Drehmomente, freigegebene Bohrpunkte) stehen in den Einbauvorschriften.
Basisfahrzeug prüfen
Kontrollieren Sie das Fahrzeug vor Beginn auf Eignung und Zustand:
- Modell, Radstand und Dachhöhe mit der geplanten Einrichtung abgleichen.
- Laderaum sauber, trocken und frei von losen Teilen.
- Vorhandene Serienausstattung (Trennwand, Bodenbelag, Verzurrösen) erfassen.
- Beschädigungen oder Korrosion dokumentieren, bevor montiert wird.
Befestigungspunkte & Verzurrösen
Nutzen Sie vorrangig die werkseitig vorgesehenen Befestigungspunkte. Sie sind für die Krafteinleitung ausgelegt und erhalten die Fahrzeugfestigkeit.
- Serienmässige Gewindepunkte und Verzurrösen lokalisieren.
- Eignung für die geplante Last prüfen (siehe Einbauvorschrift).
- Zusätzliche Punkte nur an freigegebenen Stellen setzen.
Zulässige Nutzlast & Gewichtsverteilung
Das Eigengewicht der Einrichtung reduziert die verbleibende Nutzlast. Planen Sie Gewicht und Verteilung vorausschauend:
- Zulässiges Gesamtgewicht und Achslasten des Fahrzeugs beachten.
- Schwere Module möglichst tief und achsnah anordnen.
- Gewichtsreserve für Ladung und Werkzeug einrechnen.
Karosserie-Durchbrüche & Korrosionsschutz
Bohrungen und Durchbrüche nur an freigegebenen Stellen ausführen:
- Vor dem Bohren Rückseite auf Leitungen, Tank und Verstärkungen prüfen.
- Bohrkanten entgraten und mit Korrosionsschutz versiegeln.
- Durchführungen mit Kabeltüllen gegen Scheuern schützen.
Elektrik & Anschlüsse
Elektrische Arbeiten fachgerecht und fahrzeugverträglich ausführen:
- Bestehende Leitungen und Steuergeräte nicht beschädigen.
- Sicherheitsrelevante Bereiche (Airbag, Gurtstraffer) unangetastet lassen.
- Zusatzverbraucher abgesichert und über geeignete Abgriffe anschliessen.
Checkliste vor der Montage
- Fahrzeugmodell und Einrichtung passen zusammen.
- Laderaum gereinigt, Zustand dokumentiert.
- Befestigungspunkte lokalisiert und geprüft.
- Nutzlast und Gewichtsverteilung berechnet.
- Freigegebene Bohrpunkte markiert, Rückseite kontrolliert.
- Werkzeug und Befestigungsmaterial vollständig bereit.